Blutbrustpaviane im Hochland Äthiopiens

Obwohl sich die Population in den letzten Jahren stabilisiert hat, bleiben die Affen selten. Bauern jagen sie, weil die Grasfresser das Getreide bevorzugt selbst "ernten". Das Guasssa Plateau mit seinem Schutzgebiet ist vielen ein optimaler Rückzugsraum.

Gelada-Weibchen in den Simien Bergen

Die Affen sind tallentierte Kletterer und suchen nachts Schutz in den steilen Klippen des äthiopischen Hochlands. Hier in den Simiens fallen die Wände teilweise 2000 Meter senkrecht in die Tiefe.

Aufmerksame Wächter

In den Clans sind immer einige Paviane auf Ausschau nach Feinden. Die kommunikativen Tiere lassen schnell alle wissen wenn Gefahr droht. Blitzschnell zieht man sich dann in die Steilwände zurück.

Äthiopischer Wolf

Der äthiopische Wolf gehört zu den bedrohtesten Tieren der Welt. Lediglich 400 Tiere existieren noch im äthiopischen Hochland auf über 3500 Metern. Internationale Schutzprojekte versuchen die Populationen wieder zu beleben.

Hammerkopf Vogel

Der Tanasee mit seinen Sumpfländern im Nordwesten Äthiopiens ist optimaler Lebensraum hunderter Vogelarten. Hier entspringt der Blaue Nil. Eine Oase der Biodiversität, deren Vielfalt durch exzessive und industrielle Landwirtschaft bedroht ist.

Bischof Webervogel

Auch er lebt hier in den Sümpfen. Durch Trockenlegung und Urbarmachung für Reisanbau schrumpfte sein Lebensraum in den letzten Jahrzehnten. Trotzdem erwiesen sich die Vögel als anpassungsfähig an die Veränderungen.

Bussard

 

Tüpfelhyäne

Die Aasfresser finden sich überall in Äthiopien. An verwertbaren Resten fehlt es in der Nähe zum Menschen selten. Zu den orthodoxen Feiertagen wird geschlachtet und die Hyänen erfreuen sich über die Überbleibsel.

Nilkrokodil

Die Nilkrokodile können ausgewachsen bis zu 5 Meter lang werden. An den Awash Wasserfällen in Äthiopien lauern sie auf herabstürzende Fische.

Oryx Antilopen

Der Awash Nationalpark dient als letztes Refugium für die Antilopen. Nur hier finden sie noch die nahrhaften Gräser. Bewaffnete Bauern missachten jedoch die Parkgrenzen und ziehen mit ihren Viehherden durch den Park zu den Grasländern. Die Ranger stellen immer wieder ihre Arbeit ein, weil sie um ihr Leben fürchten.