Geotektonik

Gewaltige Kräfte aus dem Erdinnern verformen auch heute noch die Erdoberfläche ganz nach Belieben. Der Anschein der sich uns offenbart, lässt uns unbedeutend klein und schwach werden.

Erta Ale Vulkan

Der älteste Lavasee der Erde. Niemand weiß genau wie lange er schon existiert doch Wissenschaftler schätzen sein Alter auf etwa 120 Jahre.

Danakil Wüste

Die heißeste Wüste der Erde mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von etwa 38 Grad. Man könnte meinen, dass der vulkanische Untergrund die Temperaturen anheizt. Eine faszinierende Landschaft in der sich Sand und Lavaströme vergangener Vulkanausbrüche ständig abwechseln.

Dalol Vulkan

Der Flachvulkan hebt sich lediglich 40 Meter aus dem Karum Salzsee. Eine Kombination aus Hydrologie und Vulkanismus löst unterirdisch Mineralien aus dem Gestein, die in Form von Säure im Krater wieder zu Tage treten und ein farbenprächtiges Schauspiel veranstalten. Überall im Hauptkrater stehen kleine Vulkansäulen, die die Säure wieder freigeben.

Schwefelabbau im Krater

Im Krater des Dalol Vulkans wurde einst Schwefel abgebaut. Doch die Hitze sowie die säurehaltige Luft machen Mensch und Maschiene die Arbeiten unmöglich.

Gheralta Berge bei Sonnenuntergang

Hoch im Norden Äthiopiens an der Grenze zu Eritrea erheben sich Tafelberge aus Sandstein aus der kargen Landschaft.

Gheralta Massiv

Hoch oben in den Gipfeln bauten die ersten Christen Äthiopiens verstekt Höhlenkirchen, um sie vor den Feinden im Verborgenen zu halten.

Auf den Gipfeln in Gheralta

Nur die Waghalsigen werden über schmale Pfade mit Kletterpartien die Eingänge der Kirchen erreichen. Doch wer sich traut wird mit einem faszinierenden Kulturerbe belohnt.

Berg Gulele bei Tana Kirkos

Mitten in den Sumpfländern um den Tanasee in Nordwestäthiopien erhebt sich dieser Berg. Von oben sieht man die weite Ausdehnung der Feuchtgebiete, die vermehrt landwirtschaftlich erschlossen werden.

Feigenbaum

Der Ficus vasta kann bis zu 25 Meter hoch werden. Mittlerweile findet man ihn in Äthiopien nur noch selten. Viele der mächtigen Bäume wurden zu Feuerholz und ihre Funktion als Versammlungs- und Marktplatz geht in den Dörfern langsam verloren.

Simien Berge bei Geech

Einst geformt durch immense Vulkanausbrüche werden die Berge durch Wasser immer weiter abgetragen. Durch die unterschiedlichen Gesteinsschichten und die Intensität des Wasserflusses geschieht dies mancherorts schneller. Das Hochplateau endet an vielen Stellen abrupt und gibt atemberaubende Blicke in die bis zu 2000 Meter tiefen Canyons frei.

Simien Berge bei Chenek

Trotz der Höhe und dem rauen Klima findet hier noch vereinzelt Landwirtschaft statt. Durch die Etablierung eines Nationalparks konnten letze afro-montane Lebensräume erhalten werden. Nur hier können sich die kleinen Populationen der Walya Ibex Steinböcke und des äthiopischen Wolfs noch ausbreiten.

Sanetti Hochplateau auf 4100 Metern

Dieses Hochmoor in den Bale Bergen in Südäthiopien ist wie ein riesiger Schwamm, der die Regenfälle der Regenzeit sammelt und kontinuierlich über das Jahr verteilt wieder frei gibt. Der Web Fluss speist sich größtenteils aus diesem Wasser und versorgt Millionen von Menschen auf seinem Weg durch die Wüsten Südostäthiopiens und Somalias.

Fantale Vulkan im Sonnenuntergang

Der Awash Nationalpark in Äthiopien erhält ein einmaliges Savannen-Ökosystem und ist Lebensraum für hunderte Vogelarten und viele Säugtierarten, wie z.B. Oryx Antilopen, Löwen, Warzenschwein, Paviane, Schakale und viele mehr.

Anse Cocos aud La Digue, Seychellen

Die Inseln der Seychellen sind ein Traumziel vieler Urlauber. Mehr als 90 Prozent der Landes- bzw. Meeresfläche steht unter Naturschutz. Trotzdem gefährdet der Tourismus die Vielfalt und den Wasserhaushalt der Inseln.

La Digue, Seychellen

Ein Großteil der Schutzgebiete auf den Seychellen befinden sich unterhalb der Meeresoberfläche. Viele Korallen leiden aber sehr stark unter der Erwärmung des Indischen Ozeans und sterben ab.