Bete Gyorgis Kirche in Lalibela

Angeblich von Gott beauftragt, ließ König Lalibela seine Kirchen und Paläste in Anlehnung an Jerusalem bauen. Die monolithischen Kirchen Lalibelas sind alle aus dem weichen Tuffstein gemeiselt. Ein Weltwunder, wenn man bedenkt, dass dies im 12. Jahrhundert geschah.

Bete Gyorgis Kirche in Lalibela

Für die feinen Arbeiten kamen die besten Handwerker aus aller Welt. Neben dem Aufgreifen von axumitischen Stilelementen aus der äthiopischen Geschichte, finden sich immer wieder andere religiöse Symbole. Der jüdische Davidstern ist ebenso vertreten wie das hinduistische Svastika.

Königsfriedhof von Meroe im Sudan

In Meroe nördlich von Khartoum zeugen dutzende von kleinen Pyramiden von den einst mächtigen Königen der Nubier, die hier begraben liegen. Schon vor langer Zeit geplündert von Grabräubern sind sie heute ein stilles Zeugnis nubischer Hochkultur.

Mumie eines Pharaos in Assuan

Neben den Nubiern gestalteten die Ägypter lange die Politik am Nil. Viele nubische und ägyptische Kunstschätze und Kulturgüter sind in den Fluten des Assuan Stausees versunken. Einige wertvolle Objekte konnten jedoch in Museen erhalten werden.

Hatshepsut Tempel in Luxor

Die Grabstätte der einstigen ägyptischen Pharaonin Hatshepsut dokumentiert in den Hyrogyphen ihre Reise nach Punt. Wahrscheinlich damals ein Land am Horn von Afrika. Für die Ägypter ging es dabei wohl darum Handelsalianzen zu knüpfen. Besonders Weihrauch war ein bedeutendes Handelgut der damaligen Zeit.

"Christliche" Hyroglyphen

Die ägyptischen Tempel änderten über die Jahrtausende ägyptischer Geschichte ihre Funktionen. Die Bauwerke wurden während christischer Dominanz auch als Kirchen verwendet und die Hyroglyphen neu gestaltet.

Hafenstadt Suakin im Sudan

Die alte Hafenstadt Suakin verlor während der Besetzung durch England an Bedeutung und wurde durch den Hafen von Port Sudan abgelöst. Seitdem kann man dem Zerfall dieser Korallenstadt zusehen.

Fischerboot im Hafen von Suakin

In Mitten der Ruinen Suakins leben aber auch heute noch Fischer, die der einstigen Perle und Handelsmetropole am Roten Meer wieder Leben einhauchen.

Moschee in Kairo

Die Megastadt in Ägypten ist Schwelle zwischen Afrika und Europa. In ihr vermischt sich europäischer Charme mit ägyptischer Hochkultur, Muslime mit koptischen Christen. Ein Schmelztiegel der Kulturen nicht immer konfliktfrei.

Stupa in Nepal

Die Stupas sind allgegenwärtig in der buddhistischen Welt. Sie sind Reliquienschreine des Buddhas oder besonderer Mönche. Sie symbolisieren die vier Elemente des Buddhismus: den Sangha (Basis), das Dhamma (die Kugel), den Buddha (die Reliquienkammer, die Spitze) und das Nibbana (das Juwel).

Augen des Buddha

Die Augen des Buddha wachen über die Welt. Sie symbolisieren die Allwissenheit Buddhas.

 

Prunkvolle Wächter

 In Bangkoks Königspalast mangelt es nicht an Gold und Prunk. Ein wahrhaft imposantes Zeugnis thailändischer Politik und Macht.

Geschmückter Wächter in Bangkok

Feines Handwerk verleiht den Statuen in Bangkoks Königspalast Detailgetreue. Dem Betrachter macht es Freude sich in diesen Feinheiten zu verlieren.